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95 Prozent der sächsischen Schüler wollen Schulsozialarbeit

95% der sächsischen Schüler wollen Schulsozialarbeit, so lautet das Ergebnis einer Umfrage des LandesSchülerRates Sachsen. Der Vorsitzende Patrick Tanzer dazu:

Wer an die Schulabbrecherquote und das Mammut-Projekt Inklusion denkt, wird wohl nicht an Schulsozialarbeit vorbei kommen. Doch hier an wichtige Daten zu kommen ist schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Deswegen diese Umfrage. Die viele Arbeit hat uns wichtige Erkenntnisse gebracht. Wir können belegen, dass wir mehr Schulsozialarbeit brauchen, mit einer langfristig gesicherten Bezahlung. Es muss Schluss sein mit dem Klein-Klein der Schulträger, her mit einer zentralisierten Landesfinanzierung. Außerdem lohnt sich diese Investition beim Schüler, sie sind überzeugt und sehen den Bedarf. Und wer eine notwendige bedarfsgerechte Verteilung will, muss die Schulkonferenzen entscheiden lassen. Wenn Geld investiert werden soll, müssen Schüler, Eltern und Lehrer mit an den Tisch, um den Rahmen für so ein Programm aufzustellen!

In der detaillierten Auswertung der (nicht repräsentativen) Umfrage, an der 2562 sächsische Schüler aller Schularten teilnahmen, werden fünf Schlussfolgerungen gezogen, die sich mit unseren Forderungen zum Großteil decken:

  1. Mehr Schulsozialarbeit!
  2. Finanzierung langfristig sichern: Zentralisierte Landesfinanzierung
  3. Gemeinsamer Bewertungsrahmen für ein Investitionsprogramm
  4. Bedarfsgerechte Verteilung
  5. Hemmschwelle senken – Kontinuität sichern

Vielen Dank an unsere Schülerinnen und Schüler, vor allem vom LSR Sachsen!

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